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01.08.2021 | Bad Füssing

Bad Füssing will sich touristisch als Gesundheitsstandort weiter profilieren und künftig auch neue Zielgruppen ansprechen

MdL Walter Taubeneder im Austausch mit Bürgermeister Tobias Kurz und Kur- und Tourismusmanagerin Daniela Leipelt

„Wie müssen wir unseren Ort als touristische Destination weiterentwickeln, um auch für den Gast von morgen attraktiv zu sein?“ – Diese Fragestellung steht im Zentrum der Tätigkeit von Bad Füssings neuer Kur- und Tourismusmanagerin Daniela Leipelt, die Rudolf Weinberger inmitten des Corona-Lockdowns als Amtsleiterin des Kur- & GästeService nachfolgte. Nachdem die Agenda der vergangenen Monate nahezu ausschließlich von der Pandemie bestimmt wurde, will Leipelt sich nun verstärkt mit der strategischen Orts- und Angebotsentwicklung in Europas größtem Heilbad befassen und auch neue Wege der Vermarktung gehen. Über diese kurz-, mittel- und langfristigen Pläne und Perspektiven tauschte sich MdL Walter Taubeneder nun mit Daniela Leipelt und Bürgermeister Tobias Kurz aus.

„Die zurückliegenden Monate waren von großer Unsicherheit geprägt und wir waren sehr dankbar, über die stufenweisen Öffnungsschritte im Frühsommer“, so die neue Kurdirektorin Daniela Leipelt über ihre ersten drei Monate in Bad Füssing. Von den Thermen über die Hotellerie und Gastronomie bis zum Kultur- und Veranstaltungssektor blickte man im April und Mai noch mit Ungewissheit in die Zukunft, zahlreiche Betriebe, aber allen voran auch die Beschäftigten, sahen sich mit Existenzängsten konfrontiert. „Unser sonst so lebendiger und von zahlreichen Gästen bevölkerter Kurort wirkte wie verlassen“, berichtet auch Bürgermeister Tobias Kurz.

Nachdem die Normalität nun langsam und unter Auflage hoher Sicherheits- und Hygienemaßnahmen Stück für Stück zurückkehrt gibt es mit Blick in den Herbst und Winter nur ein zentrales Anliegen: Einen weiteren Lockdown darf es nicht geben! – Diese Sicherheit wäre auch für unsere Thermen, die Beherbergungsbetriebe und alle Leistungsträger im Ort von zentraler Bedeutung: „Unsere Hotels sind Abgeordnetenbüro Walter Taubeneder Nibelungenstr. 20b, 94032 Passau | Tel.: 0851 / 9881732-12 | Fax: 0851 / 9881732-20 derzeit bereits sehr gut ausgelastet. Uns wird jedoch berichtet, dass die bestehenden Buchungen größtenteils nicht über das Ende der Sommerferien hinausreichen. Hier besteht leider weiterhin zu viel Unsicherheit im Bereich der künftigen Regelsetzungen“, so Kurdirektorin Daniela Leipelt.

Um künftigen Szenarien einer Rückkehr zu schärfen Einschränkungen bereits vorbeugend entgegenzuwirken, werde bereits an Konzepten für den Herbst und Winter gearbeitet und Maßnahmen vorgeschlagen, wie u. a. Thermen und Hotellerie auch bei steigenden Inzidenzen sicher und vertretbar geöffnet bleiben und ein neuerlicher Lockdown vermieden werden kann, berichtet MdL Walter Taubeneder. Weiter verwies der Abgeordnete auf die Unterstützungsleistungen des Freistaats, die im Besonderen auch den betroffenen Kommunen zugutekommen. Wie auch schon im Vorjahr, will der Freistaat nicht nur im Bereich der Gewerbesteuer, sondern auch beim Kurbeitrag pandemisch bedingte Verluste ausgleichen, wie Taubeneder ankündigt. Allein in Bad Füssing lässt sich der Einnahmeausfall im Bereich der Kurbeiträge im laufenden Kalenderjahr auf über 2 Millionen Euro beziffern, so Bürgermeister Tobias Kurz.

Mittel- und langfristig will die neue Kurdirektorin auch neue Impulse setzen, um den Kurort Bad Füssing fit für die Zukunft zu machen und neue Märkte und Zielgruppen zu erschließen. Neben der weiteren Bedienung des Kernthemen im Bereich Bäder und Kur strebe man insbesondere eine Diversifizierung des Angebots an. Bad Füssing mit seinen Ortsteilen könne gerade auch außerhalb des Kurzentrums für Rad- und Landurlauber und Familien mit Kindern sehr attraktiv sein, ist Leipelt überzeugt. Zudem bestehe großes Potenzial zur Erschließung neuer Märkte und Zielgruppen im Bereich der Premium-Segmente und Ausbau der Wellness-Angebote. Hier wolle man das Profil des Ortes gemeinsam mit den Vermietern und Anbietern weiterentwickeln sowie neue Infrastruktur und weitere Aushängeschilder schaffen. Angesichts dieser weitsichtigen Ansätze könne Bad Füssing weiter positiv in die Zukunft blicken, zeigt sich MdL Walter Taubeneder erfreut, und sicherte seine weitere Unterstützung für Europas übernachtungsstärkstes Heilbad zu.